Ärzte Zeitung, 20.02.2009

Kommentar

Verbot für Doping-Ärzte

In Berlin wird derzeit viel über Doping geredet. Die Bundeskanzlerin trifft sich mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur, um über neue Regeln im Kampf gegen künstliche Ausdauer zu sprechen. Gleichzeitig gibt die Bundesärztekammer (BÄK) zum Thema "Doping und ärztliche Ethik" eine Stellungnahme heraus. Gut so. Bislang gab es einen solchen Leitfaden nicht.

Jeder Arzt sollte das Papier in seiner Schreibtischschublade gut aufbewahren. Mediziner werden heute immer öfter mit Doping konfrontiert - nicht nur Verbandsärzte, die Radprofis betreuen. Auch im Freizeit- und Breitensport helfen viele Menschen inzwischen nach, damit es schneller, weiter, höher geht. Was im BÄK-Papier fehlt, das ist die klare Ansage, dass Ärzte, die Dopingpraktiken unterstützen, mit Berufsverbot belegt werden müssen. Doping ist verboten - daher gehören auch Doping-Ärzte verboten. (hom)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »