Ärzte Zeitung, 11.05.2009

Westerwelle fordert mehr Unterstützung für den Mittelstand

BERLIN (hom). Der Bundesvorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, hat der großen Koalition vorgeworfen, den Mittelstand in der Gesundheitswirtschaft zu vernachlässigen. "Alle reden über Opel und die Rettung von Großkonzernen - aber was ist mit dem Mittelstand?", fragte Westerwelle bei der Bundesmitgliederversammlung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) in Berlin.

In den kleinen und mittelständischen Unternehmen seien etwa 30 Millionen Menschen beschäftigt, davon allein knapp eine Million in der Pflege. Diese Unternehmen seien der Antrieb der deutschen Volkswirtschaft. "Dort entstehen die neuen Arbeitsplätze, dort ist man standorttreu und dort werden Steuern gezahlt", betonte Westerwelle. Die Leistungen dieser Unternehmen müssten vom Staat stärker honoriert werden, so der FDP-Chef.

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