Ärzte Zeitung, 24.01.2011

Neue Strategien für Kindergesundheit im Südwesten

STUTTGART (mm). Da Kinder heute anders krank sind als vor 20 oder 30 Jahren, setzt Baden-Württemberg auf neue Gesundheitsstrategien.

"Früher waren es vor allem akute körperliche Erkrankungen oder Unfälle. Heute sind es psychosoziale Fehlentwicklungen und chronisch-degenerative Erkrankungen wie beispielsweise Adipositas oder Asthma", sagte Landesgesundheitsministerin Monika Stolz.

"Mit der baden-württembergischen Gesundheitsstrategie werden diese Herausforderungen aufgegriffen", so Stolz.

Um die Anstrengungen zu bündeln und zu koordinieren, wurde eine Arbeitsgruppe "Standortfaktor Gesundheit" ebenso wie eine Stiftung für gesundheitliche Prävention eingerichtet.

Als ersten Schwerpunkt ihrer Förderaktivitäten hat die Stiftung einen "Großen Präventionspreis 2011" ausgelobt, der am 16. Februar verliehen wird.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »