Ärzte Zeitung, 11.02.2011

Westfalen-Lippe: Aktion gegen Ärztemangel

KÖLN (iss). Ab 2017 werden in Westfalen-Lippe deutlich mehr Ärztinnen und Ärzte aus Altersgründen aus der Versorgung ausscheiden als Nachwuchs neu hinzukommt. Bereits heute fehlen in den Kliniken 600 Ärzte, 250 Praxen können nicht neu besetzt werden.

Deshalb mahnen die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), die Universitätsklinik Münster und die Medizinische Fakultät der Uni Münster ein Bündel von Maßnahmen an, um einer Verschlechterung der Versorgung rechtzeitig gegenzusteuern. Dazu zählen sie etwa die Veränderung der Arbeitsbedingungen an den Kliniken mit der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »