Ärzte Zeitung, 11.02.2011

Westfalen-Lippe: Aktion gegen Ärztemangel

KÖLN (iss). Ab 2017 werden in Westfalen-Lippe deutlich mehr Ärztinnen und Ärzte aus Altersgründen aus der Versorgung ausscheiden als Nachwuchs neu hinzukommt. Bereits heute fehlen in den Kliniken 600 Ärzte, 250 Praxen können nicht neu besetzt werden.

Deshalb mahnen die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), die Universitätsklinik Münster und die Medizinische Fakultät der Uni Münster ein Bündel von Maßnahmen an, um einer Verschlechterung der Versorgung rechtzeitig gegenzusteuern. Dazu zählen sie etwa die Veränderung der Arbeitsbedingungen an den Kliniken mit der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »