Ärzte Zeitung, 22.02.2011

Tabaklobby bleibt ausgegrenzt

KÖLN (iss). NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) will nicht die Tabakindustrie an Gesprächen für besseren Nichtraucherschutz beteiligen. "Niemand würde vor der Erweiterung einer Fußgängerzone mit der Autoindustrie reden", sagte Steffens.

Der Deutsche Zigarettenverband hatte die Erwartung geäußert, bei der Novellierung des Nichtrauchergesetzes in NRW offiziell gehört zu werden.

Steffens will zwar mit dem Hotel- und Gaststättenverband sprechen, sieht aber für Verhandlungen mit der Tabaklobby keinen Anlass. "Wir reden über einen besseren Gesundheitsschutz für Nichtraucher."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »