Ärzte Zeitung, 08.03.2011

Hessen fördert Aufklärung zum Komasaufen

FRANKFURT/MAIN (ine). Hessen will verstärkt Jugendliche über Alkohol und die Gefahren des Komasaufens aufklären. Nach Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden ist Hessen das erste Bundesland, das sich mit allen Kassen über die Finanzierungsgrundlagen einig wurde.

Das Land unterstützt Landkreise und Städte drei Jahre lang mit einer jährlichen Anschubfinanzierung von 7500 Euro. Nach Angaben von Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) wurden alleine 2009 in Hessen 1757 Kinder mit einer akuten Alkoholvergiftung in Kliniken eingewiesen.

Das Bundesmodellprojekt "HaLT - Hart am Limit" war in Hessen seit 2004 in Frankfurt/Main erprobt worden. Dabei haben Jugendberatung und Jugendhilfe mit der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen am Bürgerhospital Frankfurt und der Stadt Frankfurt zusammengearbeitet. In dem Programm wird Jugendlichen direkt in der Notfallaufnahme Hilfe angeboten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »