Ärzte Zeitung, 01.02.2012

Ex-Senator Ulf Fink berät Ministerium zur Prävention

BERLIN (af). Ulf Fink (CDU) berät Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) beim Projekt Prävention. Das hat die "Ärzte Zeitung" aus Präventionskreisen erfahren. Der ehemalige Berliner Gesundheitssenator ist unter anderem im Berliner "Büro Gesundheit und Prävention" mit dem Thema befasst.

In einer ersten Gesprächsrunde habe sich Bahr über das Präventionsmodell der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft in Österreich informieren lassen. Darin betreuen Hausärzte ihre Patienten nicht nur, wenn sie krank sind, sondern helfen ihnen auch dabei, gesund zu leben.

Versicherte, die die Gesundheitsziele erfüllen, zahlen einen geringeren Selbstbehalt, wenn sie doch ärztlich oder zahnärztlich behandelt werden müssen.

Betriebliche Gesundheitsförderung steht als nächstes auf der Agenda

Zwei weitere Gesprächsrunden zwischen Fink und Bahr sollen verabredet sein. Ende Februar soll es um die betriebliche Gesundheitsförderung gehen. Danach stehe das Thema Kooperation und Koordination der Akteure des Gesundheitswesens auf der Agenda.

Bahr hatte im Dezember die gesundheitliche Prävention zum wichtigen Thema der zweiten Hälfte der Legislaturperiode erhoben. Auf gar keinen Fall solle es aber ein Präventionsgesetz geben, hatte er betont.

Im Januar hatte die Regierung angekündigt, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Prävention koordinieren solle. Das Ministerium nahm zu den Gesprächen keine Stellung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »