Ärzte Zeitung, 02.02.2016

Exzellenzinitiative

Kommission rät zu mehr Risikofreude

BERLIN. Die Universitäten in Deutschland öffnen sich allmählich der Spitzenforschung. Darauf haben Vertreter der international besetzten Kommission zur Evaluation der Exzellenzinitiative am Freitag in Berlin hingewiesen.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Bundesregierung diesen Strukturwandel mit zehn Milliarden Euro gefördert. Die Kommission unter der Leitung des Schweizer Wissenschaftlers Professor Dieter Imboden hat nun empfohlen, diese Förderung fortzusetzen.

Die Kommission schlägt vor, die Laufzeiten vor allem der Exzellenz-Cluster auf sieben bis acht Jahre zu verlängern, um die Risikofreude anzuspornen.

Zudem sollte der laufende Förderzeitraum um zwei Jahre verlängert werden, um das neue Programm ohne Zeitdruck aufzusetzen. Am 22. April soll es dazu eine Bund-Länder-Vereinbarung geben. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die erstaunliche Wandelbarkeit des menschlichen Gehirns

Älteren Menschen fällt es oft schwer, sich im Alltag zurechtzufinden. Das Gehirn entwickelt jedoch erstaunliche Strategien, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. mehr »

Diabetiker weiter schlecht versorgt

Viele Patienten mit diabetischem Fuß werden in Deutschland zu spät zum Spezialisten überwiesen und in Kliniken wird viel zu schnell amputiert, kritisieren Experten. mehr »

Doktorspiele unter Medizinstudenten

Aggressivität, Angst und Ablehnung - wie geht mal in schwierigen Situationen als Arzt mit Patienten um? An der Uni Bonn üben Medizinstudierende das mit professionellen Schauspielern. mehr »