Ärzte Zeitung, 11.02.2016

Karnevalsbilanz

Frauen suchten keine Hilfe beim Security Point

KÖLN. Auch wenn der "Frauen Security Point" während der tollen Tage nicht in Anspruch genommen wurde: In Köln soll es auch in Zukunft eine spezielle Anlaufstelle für Frauen geben, die während des Karnevals Opfer von sexuellen Übergriffen werden. "Wir werden den Security Point optimieren und das Konzept weiterentwickeln", kündigt die Kölner Gleichstellungsbeauftragte Christine Kronenberg an.

In dem speziell hergerichteten Bauwagen standen an Weiberfastnacht und Rosenmontag Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen bereit, um betroffenen Frauen eine psychologische Erstberatung anzubieten und sie bei Bedarf ins Krankenhaus, zur Polizei oder nach Hause zu begleiten.

Die Initiative war Teil der Kampagne "Kölsche Jecke gegen sexuelle Übergriffe" und eine Konsequenz aus den massenhaften Belästigungen von Frauen in der Silvesternacht.

Obwohl die Kölner Polizei während des Karnevals 51 Strafanzeigen wegen Sexualdelikten registrierte, ging keine Frau zum Security Point. Die Einrichtung muss sich nach Angaben von Kronenberg noch etablieren. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »