Ärzte Zeitung, 27.04.2009

HEXAL droht mit Rückzug

BERLIN (ble). Der Vorstandssprecher der HEXAL AG und Leiter der Sandoz-Gruppe Deutschland, Helmut Fabry, hat für den Fall, dass Kassen im Rabattvertragssystem nur noch auf Wirkstoffverträge setzen sollten, mit der Aufgabe des Produktionsstandorts Deutschland gedroht. "Dann entsteht auch für uns eine Situation, wo die ökonomische Grundlage der Gewinn-Verlust-Rechnung anders aussieht", so Fabry in Berlin. Zwar sei man Deutschland verpflichtet, doch werde man nötigenfalls nicht zögern, einen solchen Schritt zu tun.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7055)
Organisationen
HEXAL (20)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »