Ärzte Zeitung, 26.03.2010

ProGenerika kritisiert "Sparen um jeden Preis"

BERLIN (fst). Der Verband ProGenerika ordnet die Koalitionsvorschläge in die "unheilvolle Tradition der letzten Jahre" ein: "Wir müssen sparen, koste es, was es wolle." Nebulös bleibe, wie eine Oligopolisierung des Generika-Marktes verhindert werden soll.

Der Unterbietungswettbewerb werde sich mit Hilfe des Kartellrechts nicht stoppen lassen. Dass künftig Zivilgerichte für Vergaberechts-Streit zuständig sein sollen, sei "weiße Salbe". Die Mehrkostenregelung für Patienten sei für die Gewinner einer Ausschreibung ein "Danaergeschenk" - ihre Planungssicherheit werde verringert.

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