Ärzte Zeitung, 26.03.2010

ProGenerika kritisiert "Sparen um jeden Preis"

BERLIN (fst). Der Verband ProGenerika ordnet die Koalitionsvorschläge in die "unheilvolle Tradition der letzten Jahre" ein: "Wir müssen sparen, koste es, was es wolle." Nebulös bleibe, wie eine Oligopolisierung des Generika-Marktes verhindert werden soll.

Der Unterbietungswettbewerb werde sich mit Hilfe des Kartellrechts nicht stoppen lassen. Dass künftig Zivilgerichte für Vergaberechts-Streit zuständig sein sollen, sei "weiße Salbe". Die Mehrkostenregelung für Patienten sei für die Gewinner einer Ausschreibung ein "Danaergeschenk" - ihre Planungssicherheit werde verringert.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Koalition erhöht Arznei-Zwangsrabatt - Enges Vertragskorsett für Innovationen

Lesen Sie dazu auch die Stimmen der Opposition:
Opposition geißelt "halbherzigen Plan"

Lesen Sie dazu auch die Stimmen der Ärzte:
KBV sieht Arztberuf mit dem Sparpaket aufgewertet

Lesen Sie dazu auch die Stimmen der Verbände:
GKV-Spitzenverband lobt "insgesamt gutes Paket"
VFA sieht Rösler unter falscher Flagge segeln
BPI und BAH bedauern Bestand der Rabatte
ProGenerika kritisiert "Sparen um jeden Preis"

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Grundsteinlegung für eine neue Hürde

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »