Ärzte Zeitung, 02.09.2010

Zuzahlungen -  Hersteller "nicht verantwortlich"

BERLIN (fst). Die Pharmaverbände ProGenerika und BAH haben den Vorwurf zurückgewiesen, sie seien für Mehrbelastungen gesetzlich Versicherter durch häufigere Zuzahlungen verantwortlich. Apotheker hatten darauf hingewiesen, dass seit September nur noch rund 5000 Arzneimittel zuzahlungsbefreit sind. Grund dafür seien keine Preiserhöhungen, stellten die Verbände klar. Vielmehr hätten die Kassen die Befreiungsgrenzen für 3000 Medikamente so stark gesenkt, dass Patienten wieder zuzahlen müssen. Mitte 2009 waren noch etwa 10 000 Medikamente ohne Zuzahlung erhältlich.

Ein Arzneimittel ist in der Regel dann zuzahlungsbefreit, wenn sein Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »