Ärzte Zeitung, 26.06.2008

Dr. Werner Baumgärtner, Medi-Verbund.

Fotos: sth

Start, Ziele, Vorgaben -  was Hausärzte wissen wollen

Bei der Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" zum AOK-Vertrag bilden Fragen zur praktischen Umsetzung einen Schwerpunkt des Interesses

NEU-ISENBURG (fst). Der AOK-Hausarztvertrag in Baden-Württemberg startet für Hausärzte ab kommenden Dienstag. Ab dann können sie die Teilnahme beantragen.

Theoretisch können auch AOK-Versicherte ab Anfang Juli bereits ihre Teilnahme beantragen.

Allerdings: Ihre tatsächliche Behandlung im Rahmen des Hausarztvertrags beginnt erst ab 1. Oktober. Auf diese zeitliche Abfolge haben die Experten von Hausarztverband, Medi und AOK Baden-Württemberg bei der Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" zum Hausarztvertrag hingewiesen.

Die "Vormerkung" eines AOK-Versicherten durch den Hausarzt ist allerdings erst dann möglich, wenn dieser selber bereits im Vertrag eingeschrieben ist und auch ein Starter-Paket mit allen Einschreibeunterlagen für die Patienten erhalten hat.

Interessierte Hausärzte beantragen ihre Teilnahme bei der Managementgesellschaft und erhalten spätestens nach zwei Wochen eine schriftliche Bestätigung per Fax.

Dr. Rolf Hoberg, AOK Baden-Württemberg.

Erst dann ist er formal Vertragsteilnehmer und erhält dann Paket mit weiteren Informationen, teilen die Vertragspartner mit.

Aufgrund einer Vorlauffrist für die Verwaltung müssen sich AOK-Versicherte spätestens bis zum 10. September eingeschrieben haben, um ab 1. Oktober am Vertrag teilzunehmen.

Alle Patienten, die sich nach diesem Datum bei ihrem teilnehmenden Hausarzt einschreiben, können erst ab Anfang Januar 2009 eine Behandlung nach den Regularien des Hausarztvertrags erhalten.

Lesen Sie dazu auch:
Qualitätsziele und Anreize: Gute Versorgung soll sich lohnen
Vergütung und Therapiefreiheit: "Der Vertrag basiert auf Vertrauen"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »