Ärzte Zeitung, 08.07.2008

Pädiater plädieren für Impfnachweis in Kindergärten

BERLIN (ras). Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat sich dafür ausgesprochen, von allen Kindern, die im ersten Lebensjahr eine Kinderbetreuungseinrichtung besuchen, einen vollständigen Impfnachweis zu verlangen.

Nur wenn alle älteren Kinder in einer Betreuungseinrichtung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken geimpft seien, könne sichergestellt werden, dass neu aufgenommene Kinder im ersten Lebensjahr dann vor möglichen "schwersten Folgen dieser impfpräventiblen Erkrankungen geschützt werden".

Aus diesem Grund solle nach Ansicht des BVKJ vor dem Eintritt in eine Einrichtung ein Impfnachweis von den Eltern erbracht werden, hat der Kinder- und Jugend-Ärztetag in Berlin gefordert.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16853)
Pädiatrie (8365)
Organisationen
BVKJ (424)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »