Ärzte Zeitung, 21.08.2008

KBV bleibt bei Forderungen für Honorarreform

BERLIN (ble). Sechs Tage vor der eigentlich entscheidenden Verhandlungsrunde zur Honorarreform ringen Kassen und KBV weiter um eine Einigung.

"Wir haben die Absicht, am 27. und 28. August zur Sitzung anzutreten", sagte KBV-Chef Dr. Andreas Köhler mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde des Erweiterten Bewertungsausschusses.

Die KBV hatte die Verhandlungen Anfang August platzen lassen, weil ihr ein Honorarvorschlag des unparteiischen Vorsitzenden Professor Jürgen Wasem als zu gering erschien. Momentan nähere man sich in "50-Millionen-Euro-Schritten" den eigenen Forderungen an, so Köhler. Die KBV will für 2009 mindestens 2,5 Milliarden Euro mehr Honorar erzielen.

Lesen Sie dazu auch:
Köhler erhöht den Druck auf die Kassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »