Ärzte Zeitung, 13.10.2008

Hartmannbund Nordrhein fordert Nachbesserungen bei Honoraren

"Ohne Verbesserungen muss KBV-Vorstand zurücktreten"

KÖLN (iss). Der Hartmannbund (HB) in Nordrhein fordert den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) auf, sich im Erweiterten Bewertungsausschuss am 17. Oktober für eine Korrektur der Honorarreform zugunsten der nordrheinischen Ärzte stark zu machen.

Sollte eine solche Verbesserung nicht erreicht werden, macht sich der Verband für einen Rücktritt des KBV-Vorstands stark.

"Es ist nicht nachvollziehbar, dass die KBV einem Verhandlungsergebnis zugestimmt hat, dass nordrheinische Vertragsärzte deutlich gegenüber beispielsweise bayrischen Kollegen benachteiligt", heißt es in einer Mitteilung des Verbands.

Wenn sich am Verhandlungsergebnis nichts mehr ändert, müssten Konsequenzen gezogen werden.

Bereits Anfang September hatte Professor Klaus-Erich Goder, Vorstandsmitglied des Hartmannbundes Nordrhein, erfolgreich einen entsprechenden Beschluss in die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) eingebracht. Danach fordert die KVNo den KBV-Vorstand zum Rücktritt auf, wenn bis zum 31. Oktober keine Möglichkeit regionaler Korrekturen geschaffen ist. Zudem soll unter anderem geprüft werden, ob die KV Nordrhein Zahlungen an die Kassenärztliche Bundesvereinigung einstellen kann.

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