Ärzte Zeitung, 21.05.2009

Vier verdiente Professoren erhalten Paracelsus-Medaille

MAINZ (eb).Die Bundesärztekammer hat vier Mediziner für herausragende Verdienste mit der Paracelsus-Medaille ausgezeichnet.

So erhielt der langjährige Präsident der Hamburger Ärztekammer und frühere Bausenator der Hansestadt Professor Rolf Bialas die Auszeichnung für sein Engagement für ärztliche Belange. Ein besonderes Anliegen sei ihm der Aufbau des Versorgungswerkes der Kammer gewesen.

Mit Professor Theodor Hellbrügge wurde einer der Pioniere der Sozialpädiatrie geehrt. Das von ihm gegründete sozialpädiatrische Zentrum München sei Vorbild für über 200 sozialpädiatrische Zentren im In- und Ausland gewesen, heißt es in der Laudatio. Mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten zur kindlichen Entwicklung sowie seinem Einsatz für die Frühdiagnostik und interdisziplinäre Frühförderung habe er weltweit großes Ansehen erlangt, so die Bundesärztekammer.

Ausgezeichnet wurde auch Professor Fritz Kümmerle. Er war 22 Jahre lang Direktor der Chirurgischen Uniklinik und Poliklinik in Mainz. Kümmerle habe einen großen Anteil an der Weiterentwicklung der Viszeralchirurgie und der endokrinologischen Chirurgie in Deutschland.

Für seine Verdienste um die Zusammenarbeit militärischer und ziviler Einrichtungen erhielt Professor Ernst Rebentisch die Paracelsus-Medaille. Rebentisch war unter anderem erster Präsident der Gesellschaft für Katastrophenmedizin.

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