Ärzte Zeitung, 29.11.2010

Pflichtgrenze in der GKV sinkt auf 49 500 Euro

BERLIN (fst). Mit der Zustimmung des Bundesrats am vergangenen Freitag stehen die Rechengrößen in der Sozialversicherung für 2011 endgültig fest.

Grundlage der Berechnung ist dabei die Entwicklung der Bruttolöhne- und -gehälter im Jahr 2009. Die Lohnzuwachsrate 2009 beträgt minus 0,39 Prozent in den alten und plus 0,84 Prozent in den neuen Ländern.

In der GKV vermindert sich die Versicherungspflichtgrenze im Vergleich zum laufenden Jahr von 49 950 auf 49 500 Euro im kommenden Jahr (4125 Euro monatlich). In der Rentenversicherung bleibt die Beitragsbemessungsgrenze unverändert bei 5500 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »