Ärzte Zeitung, 17.05.2011

Wer nicht rechtzeitig abrechnet, zahlt mehr

DRESDEN (tt). Die KV Sachsen müht sich um eine Kostensenkung in der Verwaltung. Zwei Beschlüsse wurden bei der jüngsten Vertreterversammlung auf den Weg gebracht. Konkret geht es um höhere Gebühren für aus der Sicht der KV nicht zwingend notwendige Dienstleistungen.

So werden für Papierausdrucke von Honorarunterlagen von Onlineabrechnern ab 1. Juli 25 Euro pro Quartal fällig. Außerdem werden Gebühren bei Verstößen gegen die Abrechnungsordnung eingeführt. Wird die Abrechnung eines Quartals ohne Grund verspätet abgegeben, gibt es einen Honorarabzug.

Bei zwei Wochen zwei, bei vier Wochen vier und bei sechs Wochen sechs Prozent zusätzlich zu den Verwaltungskosten. Es gehe nicht darum, Ärzte zu disziplinieren, betonte KV-Chef Klaus Heckemann, sondern darum, die Kosten gerechter zu verteilen. "Wir sind ja eine Selbstverwaltung, es geht um das Geld unserer Mitglieder."

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17099)
Organisationen
KV Sachsen (345)
Personen
Klaus Heckemann (139)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »