Ärzte Zeitung, 27.06.2011

Heinemann-Meerz führt Kammer in Sachsen-Anhalt

Heinemann-Meerz führt Kammer in Sachsen-Anhalt

Neue Kammer-Präsidentin: Kardiologin Simone Heinemann-Meerz.

© Zieler

MAGDEBURG (zie). Dr. Simone Heinemann-Meerz ist neue Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

Mit 19 von 33 möglichen Stimmen setzte sich die Kardiologin bereits im ersten Wahlgang durch.

Die Hallenser Vertragsärztin löst den Klinikarzt Dr. Henning Friebel ab, der seit zwölf Jahren an der Spitze der Ärztekammer stand. Seine Amtszeit endet am 30. Juni.

Zum neuen Vizepräsidenten wählte die Kammerversammlung Dr. Lutz Lindemann-Sperfeld. Der Hallenser Chefarzt und Unfallchirurg, der als einziger für diesen Posten kandidiert hatte, erhielt 29 von insgesamt 33 Stimmen.

Seit 1995 Mitglieder der Kammerversammlung

Heinemann-Meerz ist seit 1995 Mitglied der Kammerversammlung, seit 1999 im Vorstand und seit 2007 Vizepräsidentin. Sie praktiziert in einer Hallenser Gemeinschaftspraxis, ist verheiratet und hat einen Sohn, der Medizin studiert.

Der neuen Präsidentin ist vor allem die Geschlossenheit der Ärzteschaft wichtig. Hier will sie selbst Zeichen setzen, verkrustete Strukturen aufbrechen und sich stärker in die Bundespolitik einbringen.

"Gerade in gesundheitspolitisch stürmischen Zeiten werden wir in der Politik nur wahrgenommen, wenn wir gemeinsam handel", sagte Heinemann-Meerz direkt nach ihrer Wahl.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »