Ärzte Zeitung, 06.03.2012

Kassen und KV fördern weiterhin Praxen bei Versorgungsnot

WEIMAR (rbü). Die Sonderförderung für Praxen in von Unterversorgung bedrohten Regionen Thüringens wird um ein Jahr verlängert.

Die KV Thüringen und die Krankenkassen wollen die Niederlassung von Ärzten auch 2012 unterstützen. Gesucht werden vor allem Augen- und Nervenärzte. Die Förderung ist auf bestimmte Gemeinden mit akuten Versorgungsengpässen beschränkt, vor allem Nord- und Südthüringen sind betroffen.

Die KV Thüringen zahlt für die Übernahme oder Neugründung einer Praxis 60.000 Euro. Zweigpraxen werden mit bis zu 15.000 Euro unterstützt. Ältere Ärzte, die über das 65. Lebensjahr hinaus dort tätig sind, können pro Quartal 1500 Euro zusätzlich zu ihrem Honorar erhalten.

Für Hausärzte gelten in festgelegten Gemeinden dieselben Konditionen. Voraussetzung für den rückzahlungsfreien Zuschuss sind eine Mindestsprechzeit sowie Mindestzahl an Patienten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »