Ärzte Zeitung, 15.03.2012

KBV fordert Abschaffung der Praxisgebühr

BERLIN (sun). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Abschaffung der Praxisgebühr gefordert.

"Aktuell wendet jeder niedergelassene Arzt und sein Praxisteam jährlich rund 120 Stunden auf, um die Praxisgebühr einzubehalten und zu quittieren", sagte KBV-Chef Andreas Köhler.

Diese Zeit werde dringend für die Versorgung der Patienten gebraucht. Zudem entstünden durch den Einzug der Praxisgebühr 360 Millionen Euro an Bürokratiekosten.

Auch der hessische Gesundheitsminister Grüttner hat sich für die Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen. Die Berliner Koalition streitet darüber.

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Andreas Köhler (1251)
[18.03.2012, 16:19:16]
Karl-Georg Vaith 
Abschaffung der überflüssigen Praxisgebühr
Man hat sich immer gefragt, was denn nun mit der Praxisgebühr geschieht ?

Es sind immerhin 2,5 Milliarden Einnahmen, die in den Topf der GKVén einbezahlt werden.
Nun, das sind Beitragsgelder der Versicherten die jetzt an den Staat weiterfließen sollen !.
Aufgrund der Überschüsse der GKV werden sind Begehrlichkeiten des Finanzministeriums auf eine Teilauszahlung vorhanden.

Unser Vorschlag: Keine Reduzierung der Beitragsgelder, aber Abschaffung der überflüssigen Praxisgebühr die 360 Millionen Euro an Bürokratiekosten verschlingt.
Sollen denn die Ärzte weiterhin kostenlos für die Kasse und den Staat als Buchhalter auftreten ? zum Beitrag »

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