Sonntag, 26. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 12.08.2012

"Schwacher Einstand"

BDI-Präsident Wesiack kritisiert GBA-Chef

BERLIN (af). Einen "schwachen Einstand" attestiert der BDI-Präsiden Dr. Wolfgang Wesiack, dem unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses Josef Hecken.

Der hatte der "FAZ", gesagt, es sehe danach aus. dass in Deutschland Menschen unnötigerweise operiert würden.

Wesiack warf Hecken daraufhin vor, sich Pauschalvorwürfe der Kassen zu eigen zu machen. Sollte es Fehlanreize geben, dürften die nicht einseitig den Kliniken angelastet werden.

Die Kassen verhandelten schließlich die Vergütungen mit den Krankenhäusern gemeinsam. Wesiack betonte, dass unnötiges Operieren mit ärztlichem Berufsrecht nicht vereinbar sei.

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[13.08.2012, 10:09:14]
Bernd Küsgens 
zu Josef Hecken
Wenn man die berufliche Vita von Herrn Hecken kennt, dann wundert man sich überhaupt nichts mehr. Sein Wirken im Saarland in der DOCMorris -Affaire hätte bei jedem zu einem Ende der Karriere geführt. Wenn man aber gute Freunde in der Führung der CDU hat, kann man sich scheinbar alles erlauben. zum Beitrag »

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