Ärzte Zeitung, 08.12.2015

Ärztekammer Baden-Württemberg

Rasch die E-Karte für Flüchtlinge einführen!

STUTTGART. Die Kammerversammlung in Baden-Württemberg hat die Landesregierung aufgefordert, rasch die Voraussetzungen zu schaffen, um die elektronische Gesundheitskarte für Asylbewerber und Flüchtlinge einzuführen.

Die Delegierten drangen darauf, auf den Aufdruck zu verzichten, der auf die Leistungseinschränkungen nach dem Asylverfahren-Beschleunigungsgesetz hinweist.

Dieser Hinweis sollte möglichst nur elektronisch sichtbar sein, um eine "Diskriminierung des Inhabers zu vermeiden".

In einem weiteren Beschluss sprachen sich die Delegierten dafür aus, das neue Entgeltsystem PEPP in der Psychiatrie zu verhindern. Anderenfalls drohe eine "gravierende Verschlechterung der Versorgung". (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »