Ärzte Zeitung, 20.10.2011

Deutschland unterstützt Eritrea bei Neonatologie

BERLIN (maw). Regierungsvertreter aus Eritrea und deutsche Ärzte haben am Berliner Universitätsklinikum Charité ein Kooperationsabkommen zur Unterstützung in Sachen Neonatologie in dem afrikanischen Land unterzeichnet.

Die Initiative hierzu ging nach eigenen Angaben von dem Verein ARCHEMED - Ärzte für Kinder in Not e.V. - aus. Das Abkommen trägt die Unterschriften von Charité-Dekanin Professor Annette Grüters-Kieslich und Dr. Tadesse Mehari, Executive Director NBHE (National Board for Higher Education).

Koordiniert werde das Projekt auf deutscher Seite von Ex Charité-Direktor Professor Horst Halle und ARCHEMED-Projektleiterin Jutta Tacke. Das zwischen Eritrea und den deutschen Ärzten vereinbarte Kooperationsabkommen habe eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren.

Im Rahmen der jetzt anlaufenden Zusammenarbeit soll zum Beispiel geprüft werden, wie eritreische Schwestern, Medizinstudenten und angehende Fachärzte durch deutsche Professoren unterrichtet werden können.

Tele-Teaching wird hierbei eine große Rolle spielen. Allerdings gibt es in Eritrea kaum breitbandiges Internet, so dass hier geeignete Wege, zum Beispiel über Satelliten, gefunden werden müssen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »