Ärzte Zeitung, 18.01.2013

Leitartikel zu Obama

So schafft es der Präsident in die Geschichtsbücher

In seiner zweiten Amtszeit muss US-Präsident Obama die Details der Gesundheitsreform umsetzen. Viele Bürger hadern noch mit der Versicherungspflicht. Gleichzeitig kündigen Versicherungen an, ihre Beiträge erhöhen zu wollen.

Von Claudia Pieper

us-demonstranten-A.jpg

Obamas Anhänger feierten im Sommer 2012 den Sieg von Obamacare vor dem Supremecourt.

© LO SCALZO / dpa

Am Sonntag tritt Barack Obama seine zweite Amtszeit an. Dass ihm weitere vier Jahre zum Regieren bleiben, ist vor allem in der Gesundheitspolitik wichtig.

Obama kann und muss jetzt dafür sorgen, dass die Gesundheitsreform - ohne Zweifel die größte politische Errungenschaft seiner ersten Amtszeit - zufriedenstellend umgesetzt wird.

Ob Obama es schaffen wird, noch weitere Ziele wie die Durchsetzung eines neuen Einwanderungs- oder Energiegesetzes zu erreichen, ist von untergeordneter Bedeutung: Sein politisches Vermächtnis wird vor allem davon abhängen, ob die Gesundheitsreform erfolgreich implementiert werden kann.

Auf dem Papier klingt alles gut: "Obamacare" soll rund 30 Millionen derzeit nicht versicherten Amerikanern eine Krankenversicherung bringen.

Die Herausforderung besteht darin, alle Elemente in die Tat umzusetzen ...

Jetzt weiterlesen in der ÄrzteZeitung-App ...e.Med 30 Tage kostenlos testen ...

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Selbstlernende Software erkennt Psychosegefahr

PCs denken anstatt nur zu berechnen: Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln. Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko durch MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen. mehr »

Selbstlernende Software erkennt Psychosegefahr

PCs denken anstatt nur zu berechnen: Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln. Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko durch MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen. mehr »

"Urteil ist verheerendes Signal"

Medi-Chef Baumgärtner ist enttäuscht vom Urteil des Bundessozialgerichts, das Vertragsärzten kein Streikrecht zubilligt. Den Kasseler Richtern attestiert er Mutlosigkeit – nun will er nach Karlsruhe ziehen. mehr »