Freitag, 25. April 2014
Ärzte Zeitung, 18.01.2013

Leitartikel zu Obama

So schafft es der Präsident in die Geschichtsbücher

In seiner zweiten Amtszeit muss US-Präsident Obama die Details der Gesundheitsreform umsetzen. Viele Bürger hadern noch mit der Versicherungspflicht. Gleichzeitig kündigen Versicherungen an, ihre Beiträge erhöhen zu wollen.

Von Claudia Pieper

us-demonstranten-A.jpg

Obamas Anhänger feierten im Sommer 2012 den Sieg von Obamacare vor dem Supremecourt.

© LO SCALZO / dpa

Am Sonntag tritt Barack Obama seine zweite Amtszeit an. Dass ihm weitere vier Jahre zum Regieren bleiben, ist vor allem in der Gesundheitspolitik wichtig.

Obama kann und muss jetzt dafür sorgen, dass die Gesundheitsreform - ohne Zweifel die größte politische Errungenschaft seiner ersten Amtszeit - zufriedenstellend umgesetzt wird.

Ob Obama es schaffen wird, noch weitere Ziele wie die Durchsetzung eines neuen Einwanderungs- oder Energiegesetzes zu erreichen, ist von untergeordneter Bedeutung: Sein politisches Vermächtnis wird vor allem davon abhängen, ob die Gesundheitsreform erfolgreich implementiert werden kann.

Auf dem Papier klingt alles gut: "Obamacare" soll rund 30 Millionen derzeit nicht versicherten Amerikanern eine Krankenversicherung bringen.

Die Herausforderung besteht darin, alle Elemente in die Tat umzusetzen ...

Jetzt weiterlesen in der ÄrzteZeitung-App ...e.Med 30 Tage kostenlos testen ...

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Hautkrebs: Schützt viel Sonne vor Melanomen?

Es scheint paradox: Wer von Kind an häufig in der Sonne ist, hat offenbar ein geringes Melanomrisiko. Das zeigt eine deutsche Fall-Kontroll-Studie. mehr »

Rechte verletzt?: VdK will bessere Pflege einklagen

Die Zustände in Pflegeheimen verletzen die Grundrechte vieler Bewohner, findet der VdK - und kündigt Klage beim Bundesverfassungs­gericht an. Damit will der Sozialverband auch den Politikern beim Thema Pflege Beine machen. Der Gang vor Gericht stößt in der Politik auf ein geteiltes Echo. mehr »

Bessere Leistungen, weniger Geld: Kardiologie unter Druck

Das DRG-System wirke sich fatal auf die kardiologischen Abteilungen in den Kliniken aus, beklagen die Kardiologen auf ihrer Jahrestagung in Mannheim - und rechnen vor: Für identische oder bessere Leistungen gebe es 2014 zehn Prozent weniger Geld als im Vorjahr. mehr »