Ärzte Zeitung, 21.05.2015

EU

Parlament will längeren Mutterschaftsurlaub

BRÜSSEL. Das Europäische Parlament hat am Mittwoch die EU-Kommission dazu aufgerufen, die geplante Richtlinie zum Mutterschaftsurlaub nicht zurückzuziehen.

Grund für das Vorhaben der Kommission ist, dass der Ministerrat den Richtlinienentwurf seit vier Jahre blockiert.

In einer Entschließung wurden die Mitgliedsstaaten aufgerufen, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

In der EU ist der Mutterschaftsurlaub durch eine Richtlinie aus dem Jahr 1992 geregelt, die eine bezahlte Mindestdauer von 14 Wochen vorschreibt - dies ist die geltende Regelung auch in Deutschland.

Im Oktober 2010 beschloss das Parlament eine Ausweitung auf 20 Wochen, sechs davon nach der Geburt. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »