Ärzte Zeitung, 03.02.2014

Opioidpflaster

Gericht konkretisiert Substitution

HAMBURG. Opioidpflaster zur Schmerztherapie können auch bei unterschiedlich langer Anwendungsdauer substituiert werden.

Wie das Oberlandesgericht Hamburg jetzt urteilte, kann, um Rabattverträge zu bedienen, ein 3-Tages-Pflaster gegen ein 4-Tages-Pflaster ausgetauscht werden. Umgekehrt jedoch ist der Austausch eines 4-Tage-Pflasters gegen ein Patch mit kürzerer Wirkdauer nicht zulässig.

Hierdurch entstünden möglicherweise Therapierisiken. Die Entscheidung wurde von Grünenthal mitgeteilt. (eb)

Oberlandesgericht Hamburg, Az.: 3 U 168/12

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

"Alkoholfahne" kann Aufschluss geben

Wie stark jemand alkoholisiert ist, lässt sich durchaus aus seiner "Alkoholfahne" herausriechen, zeigt eine Hamburger Untersuchung. Doch das gelingt nur geschulten Nasen. mehr »

Viele Schwachstellen im OP

In deutschen Operationssälen gibt es offenbar erhebliche Defizite. Das zeigen Erhebungen des aktuellen OP-Barometers. mehr »

Welche Diabetiker brauchen ASS und welche Statine?

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Atherosklerose-Risiko. Bei der Medikation zur LDL-Senkung müssen Ärzte richtig abwägen. Zur Entscheidungsfindung verhilft ein scharfer Blick auf die wesentlichen Risikofaktoren. mehr »