Ärzte Zeitung, 16.07.2010

PKV zahlt 123 Millionen für HIV-kranke Versicherte

KÖLN (iss). Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben 2009 für die Behandlung von knapp 7000 vollversicherten Patienten mit HIV-Infektion 123,3 Millionen Euro ausgegeben. Das entspricht nach einer Statistik des PKV-Verbandes Pro-Kopf-Ausgaben von 17 645 Euro. Im Jahr 2008 hatte der Wert mit 17 766 Euro leicht höher gelegen. Im vergangenen Jahr wurde bei 717 Vollversicherten eine HIV-Infektion bekannt, verglichen mit 687 im Jahr zuvor. 74 Versicherte starben infolge der Erkrankung. Ende 2009 hatte die PKV bei den Zusatzversicherten 1136 HIV-Patienten im Bestand. Sie verursachten Leistungsausgaben in Höhe von 4,3 Millionen Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »