Ärzte Zeitung online, 27.08.2014

GKV

Beitragsschulden weiter gewachsen?

Die Außenstände der Krankenkassen bei ihren Versicherten sind offenbar erneut angestiegen - obwohl ein 2013 erlassenes Gesetz das Gegenteil erreichen sollte.

BERLIN. Die Außenstände der gesetzlichen Krankenkassen wachsen nach einem Zeitungsbericht weiter - trotz gesetzlicher Bemühungen, die hohen Beitragsschulden abzubauen.

Anfang 2013, vor dem Inkrafttreten des Entschuldungsgesetzes, hatten freiwillig Versicherte und Nicht-Versicherte zusammen Schulden in Höhe von 2,1 Milliarden Euro, schreibt die "Berliner Zeitung" (Mittwoch).

Bis Ende Juni dieses Jahres sei der Schuldenberg auf rund 2,8 Milliarden Euro gestiegen. Das gehe aus einer Statistik des Bundesversicherungsamtes hervor.

Nach den damaligen Hoffnungen von Union und FDP sollten die Schulden sinken. Nach Einschätzung der Krankenkassen habe das Gesetz aber nicht so gewirkt wie erwartet. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »