Ärzte Zeitung, 09.02.2015

IKK Nord

Rentnerin aus Versehen für tot erklärt

FLENSBURG/LÜBECK. Ihre Krankenkasse hat eine Rentnerin in Flensburg irrtümlich für tot erklärt. Es handele sich um einen Verwaltungsfehler, sagte eine Sprecherin der Innungskrankenkasse Nord am Freitag.

Zuvor hatte das "Flensburger Tageblatt" darüber berichtet.

Demnach hatte ein Sanitätshaus den Mann der Rentnerin aufgefordert, den Rollstuhl für seine angeblich gestorbene Frau zurückzugeben. Die Information kam von der Krankenkasse.

"Wir bedauern das außerordentlich", sagte die Sprecherin der Innungskrankenkasse Nord. Man habe sich bereits bei dem Ehepaar entschuldigt.

In der kommenden Woche werde zudem ein Mitarbeiter die beiden Senioren besuchen und persönlich um Entschuldigung bitten. (dpa)

[09.02.2015, 17:30:30]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Das war ja nur eine Frage der Zeit, dass das passiert,
heute muss ein Rentner ja schon regelmäßig NACHWEISEN, dass er noch lebt. Die eigene Versicherung mit eigenhändiger Unterschrift reicht dafür nicht mehr :-)
Beim Geld-Ausgeben dieser bedauernswerten Menschen reicht merkwürdigerweise aber schon ein Telefonanruf. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »