Ärzte Zeitung, 05.08.2015

Kirche in Polen

Votum für In-vitro-Gesetz ist Sünde

WARSCHAU. Die katholischen Bischöfe Polens haben ihre scharfe Kritik an dem sogenannten In-vitro-Gesetz erneuert, mit dem im vergangenen Monat die künstliche Befruchtung in Polen rechtlich geregelt wurde.

Wer für das Gesetz gestimmt habe, habe eine schwere Sünde begangen, die die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche untergrabe, hieß es in einer in Warschau veröffentlichten Erklärung.

Diese Politiker sollten freiwillig auf den Empfang der Kommunion verzichten, solange sie nicht gebeichtet und die Absolution empfangen hätten.

Eine automatische Exkommunikation und damit einen Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft bedeute das Votum für das Gesetz aber nicht. (dpa)

[05.08.2015, 21:51:49]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
kann man doch nicht verlangen, das mit dem Kommunionsverzicht,
Meine Exfrau geht ja nach Scheidung auch publikumswirksam zur Kommunion,
obwohl sie gleich wieder geheiratet hat.
Ich habe dann aus Entteuschung die Kirche gewechselt,
ist glaube ich auch eine Todsünde, bin mir aber nicht ganz sicher. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »