Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 16.03.2011

Stadt Oberhausen setzt sich für Organspenden ein

KÖLN (iss). In Oberhausen ziehen Ärzteschaft und Stadtverwaltung an einem Strang, um die Organspendebereitschaft zu erhöhen.

Die Ärzte haben in den Bürgerämtern der Stadt Informationsmaterial und Spenderausweise ausgelegt. Wer sich einen neuen Personalausweis abholt, kann sich künftig am Schalter über das Thema Organspende informieren und einen Ausweis mitnehmen.

"Wir wollen die Kampagne aktiv begleiten", sagt Oberbürgermeister Klaus Wehling.Jeder könne in die Situation geraten, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein, sagt der Hausarzt Dr. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein.

"Je mehr Menschen gut informiert sind, desto mehr werden einen Organspendeausweis mit sich führen und desto mehr lebensbedrohlich erkrankten Menschen kann eine neue Chance gegeben werden."

Topics
Schlagworte
Organspende (865)
Organisationen
ÄK Nordrhein (476)
Krankheiten
Transplantation (2175)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »