Ärzte Zeitung, 16.03.2011

Stadt Oberhausen setzt sich für Organspenden ein

KÖLN (iss). In Oberhausen ziehen Ärzteschaft und Stadtverwaltung an einem Strang, um die Organspendebereitschaft zu erhöhen.

Die Ärzte haben in den Bürgerämtern der Stadt Informationsmaterial und Spenderausweise ausgelegt. Wer sich einen neuen Personalausweis abholt, kann sich künftig am Schalter über das Thema Organspende informieren und einen Ausweis mitnehmen.

"Wir wollen die Kampagne aktiv begleiten", sagt Oberbürgermeister Klaus Wehling.Jeder könne in die Situation geraten, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein, sagt der Hausarzt Dr. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein.

"Je mehr Menschen gut informiert sind, desto mehr werden einen Organspendeausweis mit sich führen und desto mehr lebensbedrohlich erkrankten Menschen kann eine neue Chance gegeben werden."

Topics
Schlagworte
Organspende (844)
Organisationen
ÄK Nordrhein (462)
Krankheiten
Transplantation (2123)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »