Ärzte Zeitung, 10.07.2011

Bahr lehnt jeden Zwang bei Organspenden ab

NEU-ISENBURG (chb). Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) lehnt eine Entscheidungslösung bei der Organspende ab. "Was es nicht geben kann, ist ein Zwang zur Entscheidung", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".

Die Gesundheitsministerkonferenz hatte sich erst kürzlich dafür ausgesprochen, jeden Bürger mindestens einmal in seinem Leben dazu zu bewegen, sich für oder gegen die Bereitschaft zur Organspende zu entscheiden.

Zum Beispiel bei der Abholung des Personalausweises. "Dann stehe ich in der Schlange ... und soll zu so einem Thema Stellung beziehen. Das ist keine akzeptable Situation", sagte Bahr.

Topics
Schlagworte
Organspende (865)
Krankheiten
Transplantation (2175)
Personen
Daniel Bahr (1063)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »