Ärzte Zeitung, 03.07.2012

Ökonomen für Pflicht zur Pflege-Vorsorge

BERLIN (fst). Mehrere namhafte Gesundheitsökonomen halten die freiwillige, vom Staat geförderte Pflege-Zusatzvorsorge ("Pflege-Bahr") für unzureichend.

Vor allem Menschen mit unterdurchschnittlichen Einkommen würden nicht vorsorgen, heißt es in der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie.

Der Zuschuss von maximal 60 Euro im Jahr sei nicht nur kaum wirksam, er sei auch "verteilungspolitisch nicht zielgerichtet", erklären die Professoren Friedrich Breyer, Jürgen Wasem, Reiner Leidl und Stefan Felder.

Der Staat solle alle Bürger bis zu einem bestimmten Alter zum Abschluss einer Zusatzvorsorge verpflichten.

Topics
Schlagworte
Pflege (4656)
Personen
Jürgen Wasem (280)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »