Ärzte Zeitung, 15.02.2012

GOÄ-Reform: BÄK prüft Praxis-Zuschläge

KÖLN (iss). Bei der Reform der Gebührenordnung für Ärzte prüft die Bundesärztekammer (BÄK) auch, ob und in welcher Form es Zuschläge für die ambulante Leistungserbringung geben kann.

Das hat die stellvertretende BÄK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Regina Klakow-Franck der KV Westfalen-Lippe (KVWL) mitgeteilt. Eine Entscheidung über das Thema ist noch nicht gefallen.

KVWL-Chef Dr. Wolfgang-Axel Dryden hatte sich in einem Schreiben an BÄK-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery dafür ausgesprochen, den unterschiedlichen Rahmenbedingungen von niedergelassenen und Klinikärzten künftig in der GOÄ Rechnung zu tragen - entweder durch getrennte Gebühren oder durch Abschlags- und Zuschlagsregelungen.

In ihrer Antwort weist Klakow-Franck darauf hin, dass das Bewertungsmodell der BÄK grundsätzlich auf einer Vollkostenrechnung basiere und sämtliche Kosten der Leistungserbringung in die Bewertung eingingen.

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