Ärzte Zeitung App, 16.09.2014

Brandenburg

Zu wenig Geld für Facharztpauschale

POTSDAM. In Brandenburg reicht das Geld nicht für die volle Nachvergütung der fachärztlichen Grundpauschale (PFG) im ersten Quartal 2013. 2,8 Millionen Euro wären nötig.

Es stehen aber nur 2,6 Millionen Euro zur Verfügung, wie der für Honorarangelegenheiten zuständige KVBB-Vorstand Dr. Peter Noack der Vertreterversammlung mitteilte.

Die PFG muss deshalb nach seinen Angaben auf dem Niveau von 92,8 Prozent quotiert werden. Das entspricht nach Noacks Angaben zwar nicht dem Beschluss des beratenden Fachausschusses der Fachärzte in der KVBB, sei aber die einzig rechtssichere Lösung, denn die Vergütung der förderungswürdigen Leistungen hat Vorrang vor der PFG-Auszahlung.

Der Fachausschuss hatte dafür plädiert, auf die Förderung der Radiologie zu verzichten, damit 97 Prozent der PFG ausbezahlt werden können. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »