Ärzte Zeitung, 02.03.2015

Baden-Württemberg

94 Millionen Euro mehr an Honorar

STUTTGART. Baden-Württembergs KV-Chef Dr. Norbert Metke hat die Honorarvereinbarung mit den Kassen für das laufende Jahr als "akzeptabel" bezeichnet.

Die morbiditätsorientierte Vergütung (MGV) steige um 3,5 Prozent oder 93,8 Millionen Euro, berichtete er am 25. Februar der Vertreterversammlung in Stuttgart. Eine Einigung mit den Kassen hatte der Vorstand Ende vergangenen Jahres erreichen können.

Von den 3,5 Prozent würden 1,7 Prozent symmetrisch, und 1,8 Prozent bei Haus- und Fachärzten asymmetrisch verteilt.

Zwischen 2011 bis 2015, also in der Amtszeit des aktuellen Vorstands, seien Honorarerhöhungen von insgesamt 17,6 Prozent erreicht worden, erläuterte Metke. Im Vorjahr betrug der Zuwachs 4,4 Prozent.

Der Strukturfördertopf (24,5 Millionen Euro) habe erhalten und um die Stützung psychiatrischer Gespräche im Umfang von 1,9 Millionen Euro aufgestockt werden können.

Drei Millionen Euro zusätzlich zahlten die Kassen für den Notdienst, ingesamt seien es nun zwölf Millionen Euro. (fst)

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