Ärzte Zeitung, 02.09.2016

Haushalte in der Schweiz

Wohnen und Energie fressen das meiste Geld

Wohnen und Energie fressen das meiste Geld

6740 Franken pro Monat verdiente ein durchschnittlicher Schweizer Zeitraum 2009 bis 2011.

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BERN. Im Zeitraum 2009 bis 2011 betrug das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in der Schweiz durchschnittlich 6740 Franken pro Monat. Das geht aus einer in diesem Jahr veröffentlichten Analyse des Bundesamtes für Statistik zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Eidgenossen hervor.

Die Erwerbseinkommen stellten mit 76 Prozent die Hauptkomponente des Bruttoeinkommens dar, so die Statistiker. Eine zweite Einkommenskomponente seien mit 20 Prozent Transfereinkommen wie Leistungen der Sozialversicherungen oder der Sozialhilfe. Die Einkommen aus Vermögen und Vermietung bildeten die dritte Komponente mit einem Anteil von vier Prozent.

Die Konsumausgaben haben laut der Analyse einem Anteil von 57 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens betragen. Die Ausgaben für Wohnen und Energie hätten dabei mit rund 1490 Franken pro Monat den größten Posten dargestellt - 16 Prozent des Bruttoeinkommens. Für Nahrungsmittel gäben die Haushalte mit rund 655 Franken weniger aus als für Verkehr, der mit 750 Franken zu Buche schlage.

Weitere wichtige Posten seien die Ausgaben für Unterhaltung, Erholung und Kultur mit 625 Franken sowie für Gast- und Beherbergungsstätten mit 545 Franken, wie die Statistiker herausgefunden haben. (maw)

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