Ärzte Zeitung, 24.08.2012

Schärfere Gangart

Apotheker hegen Streikgedanken

BERLIN (maw). Die geplante Erhöhung des Festzuschlags auf rezeptpflichtige Arzneien von 8,10 Euro auf 8,35 Euro lässt unter Apothekern Streikgedanken aufkeimen.

Weil die Auseinandersetzung um die Erhöhung ins Stocken geraten sei, wollten die Pharmazeuten eine schärfere Gangart einschlagen, so der Branchendienst Apotheke adhoc.

Bei einer aktuellen, nicht repräsentativen Umfrage des Dienstes befürworteten nach eigenen Angaben 82 Prozent der 1034 Teilnehmer einen Apothekerstreik, zwölf Prozent waren dagegen. Vier Prozent seien besorgt um das Verhältnis zur Politik.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »