Ärzte Zeitung, 24.06.2014

Weiterbildung

Kammer fordert Zuschlag auf jeder Klinikrechnung

DRESDEN. Die sächsische Landesärztekammer hat die politischen Gremien aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass bei jeder Krankenhausrechnung ein weiterbildungsbezogener Zuschlag erhoben wird, um "die Aufwendungen der stationären Weiterbildungsstätten jenseits der Personalkosten zu vergüten".

Damit solle "eine adäquate Refinanzierung der stationären Weiterbildung gewährleistet" werden. Grund für den Beschluss sei "die Sorge um die Aufrechterhaltung einer hochwertigen Weiterbildung" bei "verschärften Rahmenbedingungen" in den Kliniken.

"Eine adäquate Refinanzierung muss sowohl aufwandsbezogen als auch abhängig von der Anzahl der Ärzte in Weiterbildung erfolgen", erklärt Kammerpräsident Professor Jan Schulze. (tt)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Diese Videos sollten Sie unbedingt sehen

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag weiterhin

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »