Ärzte Zeitung, 16.06.2010

Gewerbesteuer für freie Berufe?

MAINZ (dpa). Die von Finanzsorgen gebeutelten Städte und Gemeinden haben in einem eindringlichen Appell erneut den Erhalt der Gewerbesteuer gefordert und sich für eine Ausdehnung auf Freiberufler wie Ärzte ausgesprochen. Eine entsprechende Resolution verabschiedeten die Präsidien des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes am Dienstag, wie die Spitzen der Kommunalverbände in Mainz mitteilten.
"Die Gewerbesteuer ist das Lebenswasser der Kommunen", sagte die Präsidentin des Deutschen Städtetages, die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Durch eine Einbeziehung von Freiberuflern wie Ärzten oder Anwälten in die Gewerbesteuer erhoffen sich die Kommunen eine stabilere Einnahmebasis, da gerade in Krisenzeiten Unternehmen weniger Gewerbesteuern abführen.
Eine Absage erteilten die Verbände dem von der Bundesregierung als Alternative zur Gewerbesteuer ins Gespräch gebrachten FDP-Modell. Dieses sieht unter anderem kommunale Zuschläge auf die Einkommens- und Körperschaftssteuer vor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »