Ärzte Zeitung, 28.02.2011

PLATOW Empfehlungen

Nemetschek lässt Fantasie blühen - bei Risikofreudigen

Die Zeit des Höhenflugs scheint für die Aktie des Softwareanbieters Nemetschek vorerst vorbei zu sein. Trotz glänzender Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr und eines akzeptablen Ausblicks fiel die Aktie deutlich zurück.

Der Spezialist für Architektur- und Baulösungen hob die Erlöse 2010 um 10 Prozent auf 150 Millionen Euro und steigerte den Nettogewinn um 55 Prozent auf 19 Millionen Euro. Und während der Umsatz auch im laufenden Jahr um 10 Prozent steigen soll, planen die Münchener einen Jahresüberschuss zwischen 19 Mio. und 21 Millionen Euro.

Analysten erwarten, dass Nemetschek an Profitabilität verlieren wird. Mit den geplanten Investitionen in das Produkt- und Serviceangebot sowie der Internationalisierung - der Gang nach Brasilien steht an - dürften auch die (Personal-)Kosten steigen.

Mit zusätzlichen Investitionen sollen die Softwarelösungen überdies webfähig werden. Immerhin will die Gesellschaft 2011 die Verbindlichkeiten aus der Graphisoft-Übernahme nahezu komplett abbauen. Vielleicht setzt die Aktie ja bald zu einem neuen Höhenflug an. Spekulative Investoren steigen mit Limit 30,80 Euro ein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »