Ärzte Zeitung, 26.06.2015

Zahnärzte

Datenschutzbeauftragte soll Kassen bremsen

BERLIN. Anlässlich der Vorlage des 25. Tätigkeitsberichtes der Bundesdatenschutzbeauftragten Mitte Juni fordern die Kassenzahnärzte, die "Datensammelwut übergriffiger Kostenträger" einzudämmen.

Der Bericht offenbart nach Ansicht der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), dass viele Kassen "unter dem Vorwand, die Qualität der Versorgung sichern und Kosten senken zu wollen, Einfluss auf den Verlauf von Behandlungen nehmen und damit Zahnärzte, Ärzte und deren Patienten gleichermaßen gängeln".

Die Kassen könnten "bei Bedarf jederzeit vollständige Profile von Patienten, aber auch Behandlern generieren und für Ihre Zwecke nutzen". Dem solle die Datenschutzbeauftragte energisch Einhalt gebieten. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »