Ärzte Zeitung, 09.03.2009

Sana überspringt beim Umsatz die Milliardengrenze

MÜNCHEN (sto). Die Sana Kliniken AG hat im vergangenen Jahr erstmals die Milliardengrenze beim Umsatz überschritten. 2008 hat das private Krankenhausunternehmen damit zum dritten Mal seinen Umsatz zweistellig gesteigert.

Nach dem vorläufigen Jahresergebnis 2008 wuchs der Umsatz der privaten Klinikkette gegenüber 2007 um 117,5 Millionen Euro auf 1,06 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 12,8 Prozent und lag bei 36,2 Millionen Euro. Grund dafür seien vor allem die erfolgreiche Integration von Kliniken in Düsseldorf, Duisburg und Haldensleben, die 2007 übernommen wurden, in den Klinikkonzern, hieß es.

Das abgelaufene Geschäftsjahr habe mit der Unterzeichnung konzerneinheitlicher Tarifverträge mit dem Marburger Bund sowie der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Zeichen der Angleichung der Arbeits- und Entgeltbedingungen in den Krankenhäusern der Klinikkette gestanden, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Philippi.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Sana Kliniken wieder mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs. Das für 2009 geplante Investitionsvolumen betrage 140 Millionen Euro, was gegenüber 2008 einer Steigerung von 40 Prozent entspreche, teilte das Unternehmen mit. Bis 2013 seien Gesamtinvestitionen von 400 Millionen Euro vorgesehen.

Die Sana Kliniken AG beschäftigt bundesweit etwa 18 500 Mitarbeiter und 1100 Auszubildende in 40 Krankenhäusern. Die Aktionäre der Sana Kliniken AG sind 33 private Krankenversicherungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »