Ärzte Zeitung, 11.02.2011

Klinik kooperiert mit ambulantem Geldgeber

DORTMUND (reh). Warum nicht nach Partnern im ambulanten Bereich schauen, wenn sich ein Dialysezentrum in der Klinik nicht selbst finanzieren lässt? Das Klinikum Dortmund Nord ist diesen Weg jetzt gegangen.

Am 8. Februar wurde in dem Klinikum offiziell eine neue Dialyse-Station mit acht Dialyseplätzen eröffnet. Dabei sei man ein Joint-Venture mit einem ambulanten Anbieter eingegangen, meldet das Klinikum. Nämlich mit der nephrologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Schumann und Knevels, die die Privat Dialyse Klinikum Dortmund gGmbH betreibe und rund 300.000 Euro in den Umbau der Station und die technische Ausstattung investiert hätte.

"Für unsere Patienten bedeutet die neue Dialyse-Station eine erhebliche Qualitätsverbesserung können sie doch dort, wo sie stationär aufgenommen sind, auch ihre Dialyse-Behandlung fortsetzen, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Klinikums Dortmund, Mechthild Greive.

"Dieser Qualitätsvorteil ist erst durch ein Joint-Venture mit einem ambulanten Dienstleister möglich geworden und eine echte win-win Situation für alle."

In Anbetracht knapper Investitionsmittel habe das Klinikum das Projekt alleine nicht stemmen können, heißt es.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »