Ärzte Zeitung online, 30.01.2014

Reaktion auf Engpässe

Uniklinik Münster eröffnet neues ambulantes OP-Zentrum

KÖLN. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) baut sein Angebot an ambulanten Operationen aus und eröffnet Ende Februar ein neues ambulantes OP-Zentrum. Mit der Schaffung neuer Kapazitäten reagiert das Klinikum auf den großen Bedarf und Engpässe im klassischen Zentral-OP.

Das UKM hat 2013 insgesamt rund 475.000 Patienten ambulant versorgt, 2,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der stationär behandelten Patienten erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 58.000.

Um die Forschung und die Patientenversorgung besser zu vernetzen, setzt das UKM auf einen neuen Typ von Professuren: die sogenannten Clinical Translation Professorships. Diese Ärzte sollen ein Bindeglied zwischen Grundlagen- und klinischer Forschung bilden.

Gleichzeitig werden sie thematisch eingebunden in die Exzellenz-Cluster am UKM. Das ist etwa der Fall bei dem Projekt "Cells in Motion", das im vergangenen Jahr an den Start gegangen ist. Insgesamt will das UKM knapp zehn solcher Professuren besetzen, bei einigen laufen die Berufungsverfahren noch. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »