Ärzte Zeitung, 24.03.2015

Charité

110.000 Euro für Fortschritt in Krebstherapie

Eine Großspende an das Cancer Center der Charité soll Nachweismethoden von Tumoren verbessern.

BERLIN. Das Charité Comprehensive Cancer Center erhält 110.000 Euro für Weiterentwicklungen in der Tumortherapie. Spender ist die Sparda-Bank Berlin.

Mit dem Geld soll das Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC) weitere wichtige Schritte in der molekular-gezielten Tumortherapie umsetzen.

So hat das CCCC etwa die Nachweismethoden einzelner tumorspezifischer Mutationen durch Panelsequenzierung weiter entwickelt, um viele Mutationen in einem einzigen Test aus sehr wenig Ausgangsmaterial nachweisen zu können.

Professor Ulrich Keilholz von der Charite sagte bei der Übergabe der Spende, dass die Methodik der Panelsequenzierung nun auf freie DNA im Blutserum und auf zirkulierende Tumorzellen angewendet werden soll.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank, Berlin Frank Kohler, betonte, dass die Bank sich seit Jahren mit ihrem sozialen Engagement auf den Kampf gegen Krebs konzentriere. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »