Ärzte Zeitung, 29.04.2016

Asklepios

Gewinn legt deutlich zu

HAMBURG. Der Klinikkonzern Asklepios hat 2015 mehr Patienten behandelt, mehr Umsatz erwirtschaftet und einen erheblich höheren Gewinn als im Vorjahr erzielt. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum.

"Steigende Patienten- und Umsatzzahlen verbunden mit einem unterproportionalen Anstieg der Kosten, resultierend aus effizientem Kostenmanagement und wirksamen Konzepten, waren wesentliche Gründe für die positive Ergebnisentwicklung", ließ Dr. Ulrich Wandschneider, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung verlauten.

Insgesamt ließen sich vergangenes Jahr 2,3 Millionen Patienten in einer der 150 medizinischen Einrichtungen des Konzerns behandeln. Das sei ein neuer Rekordwert, heißt es. Der Umsatz nahm damit um knapp drei Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu.

Noch stärker als der Umsatz verbesserte sich der Jahresüberschuss: um 16,5 Prozent auf 176,8 Millionen Euro. Dieses Jahr erwartet Asklepios zwischen zwei und 3,5 Prozent mehr Umsatz und erneut ein Gewinnplus.

In den folgenden Jahren will der Konzern jeweils rund eine halbe Milliarde Euro in die Modernisierung seiner Einrichtungen und in eine bessere pflegerische Betreuung investieren. Außerdem sollen neue Versorgungskonzepte entwickelt werden. Das Eigenkapital für diese Pläne sei vorhanden, heißt es.

Zu Ende 2015 weit das Unternehmen 1,2 Milliarden Euro Eigenkapital aus. Die Eigenkapitalquote lag demnach bei 34,7 Prozent. Der Verschuldungsgrad wurde vom 1,8-fachen auf das 1,6-fache des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gesenkt. Die Schulden des Konzerns liegen damit bei rund 598 Millionen Euro. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Ein Erklärbuch für Kinder

Dagmar Eiken-Lüchau hat eine Tochter mit Autismus-Störung. Um anderen Kindern das Thema zu erklären, hat die Mutter ein Buch geschrieben. mehr »