Ärzte Zeitung, 02.06.2015

Medizintechnik

Ottobock setzt auf schnellere Prototypen

BERLIN. Der Orthopädietechnik-Spezialist Ottobock will gemeinsam mit dem auf Rapid Prototyping spezialisierten Fab Lab Berlin mitten in der deutschen Kapitale "den Spirit von Silicon Valley erlebbar" machen.

Dazu haben die beiden Unternehmen nach eigenen Angaben auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei den Open Innovation Space, eine Tech-Garage, eröffnet.

"Mit dieser einzigartigen Verknüpfung von Co-Working-Spaces, Hochtechnologie und Kreativität zünden wir unsere Innovationsrakete am Standort Berlin", sagte Professor Hans Georg Näder, President & CEO von Ottobock, anlässlich der Eröffnung.

Als Initiator des Projekts fokussiere das 1919 in Berlin gegründete Medizintechnikunternehmen im Open Innovation Space im ersten Schritt unter anderem Verfahren zur schnellen und neuartigen Fertigung von Prototypen.

Zudem wolle es in diesem Umfeld das Schlüsselthema Digitale Zukunft vorantreiben und die Vernetzung mit Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen weiter ausbauen. Langfristig investiere Ottobock mehr als vier Millionen Euro in die Open Innovation Space Plattform. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »